Klimaschutz hoch drei oder Ökospinnerei? Strohballenhausbau unter der Lupe.

die Zeiten, in denen der große böse Wolf das Strohhaus einfach wegpusten und wegprusten konnte sind ein für alle mal gezählt!

Das zumindest ist grob vereinfacht die Aussage vieler Fachleute über diese Bauweise. Doch nicht nur die Statik eines Strohballenhauses verdient eine genauere Betrachtung. Wird den Verfechter_innen des halmigen Bauens Glauben geschenkt, sind technische, (klima-)ökologische und gesundheitliche Aspekte herausragend. Sicher soll es also sein, behaglich und belastbar. Stimmt das alles, oder ist das nur ‘grüner Humbug’? Das sind einige mögliche Fragen des kommenden Semesters rund um diesen natürlichen Baustoff.

Die praktische Frage: ‘Und wie soll das überhaupt funktionieren?’, wird auch ganz praktisch beantwortet werden: auf dem Kinderbauernhof in der ufaFabrik (Tempelhof) soll ein kleines Strohballenhaus in Modulbauweise entstehen – sozusagen mit den größten Ziegeln der Welt.
Aber kein Haus ohne Dach: ob es ein Gründach wird oder bei Dachpappe bleibt, werden wir dann gemeinsam entscheiden.

In Kooperation mit ‘der ufa’ wird vom Fundament bis zum grünen Toping geplant, gezimmert und gepresst werden. Dort können wir auch etwas Expertise erfragen und von Erfahrungen lernen. Eingebettet in Pläne für größere Projekte sollen unsere Ergebnisse für weitere Arbeiten zur Verfügung gestellt werden, während das Strohballenhäuschen als Referenzmodell zur Anschauung dienen soll.

Habt ihr Bock ein eigenes Haus zu bauen, selbst zu überlegen was dabei alles beachtet werden muss und euch das nötige know-how anzueignen? Schon?! – dann können wir bald zusammen Richtfest feiern!