
Das Energieseminar ist ein Projektseminar, das von Studierenden als Alternative zu traditionellen Lehrveranstaltungen gegründet wurde.
Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen arbeiten in Kleingruppen, die die Inhalte und das methodische Vorgehen ihres Projekts selbst bestimmen.
In den praktischen Projekten werden Beispielanlagen umweltfreundlicher Technologien gebaut, z.B. Solar-, Biogas- oder Windkraftanlagen, oft in Kooperation mit außeruniversitären Partner-organisationen.
In den theoretischen Seminaren werden interdisziplinäre Fragestellungen im Spannungsfeld von Energie, Umwelt und Gesellschaft untersucht, z.B. die gesellschaftlichen Implikationen dezentraler Energieversorgung oder das Verhältnis von Klimaschutz und nationaler Umweltpolitik.
Neue Studienimpulse ergeben sich durch eine praxisorientierte Projektarbeit mit ausländischen Studierenden in Deutschland und dem jeweiligen Partnerland im Bereich der erneuerbaren Energien.
Zudem erfolgt ein regelmäßiger Austausch durch themenspezifische Exkursionen in verschiedene Länder.
Es werden Studien- und Diplomarbeiten sowohl zu technischen als auch gesellschafts-wissenschaftlichen Aspekten der Erneuerbaren Energien angeboten und betreut.