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Hintergrund

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In Reaktion auf den geringen Praxis-, Ökologie- und Gesellschaftsbezug ingenieurwissenschaftlicher Lehrangebote entstand 1980 das Energieseminar als studentische Initiative. In selbstorganisierten Seminaren wurde - motiviert durch Kritik an Atomenergie - die Nutzung regenerativer Energien diskutiert und in Form kleiner Anlagen umgesetzt. Ökologische, soziale und politische Aspekte sollten das gleiche Gewicht erhalten wie ökonomische und technische Belange. Das Themenfeld Energie-Umwelt-Gesellschaft und die Verbindung von Theorie und Praxis und bestimmen seitdem unsere Arbeit. Das Energieseminar ist mittlerweile in den Lehrbetrieb der TU eingebunden und seit 2002 Teil des Fachgebietes Maschinen- und Energieanlagentechnik bei Prof. Dr.-Ing. Ziegler. Die inhaltliche und methodische Gestaltung der Seminare wird durch ein Plenum von TutorInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen getragen.

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Wir bieten theoretische Projekte und praktische Bauprojekte für Studierende aller Fakultäten an. Unser Ziel ist ein interdisziplinärer Lernprozeß, der verschiedene Zugänge zu den behandelten Themen ermöglicht und gegenseitige Wissensvermittlung provoziert. Mit dieser Ausrichtung ist unsere Lehre noch immer eines der wenigen interdisziplinären und praxisorientierten Angebote in den Ingenieuersstudiengängen. Die Themen werden zu Beginn des Semesters vorgestellt und später von den ProjektteilnehmerInnen konkretisiert. Wir verstehen unser Lehrkonzept als Raum für Eigeninitiative und einen selbstbestimmten Projektverlauf. Zu den Standarts im Ablauf der Projekte gehören gemeisame Planung und Reflexion der Arbeit. Um die TeilnehmerInnen in die Verantwortung für Projekt und Projektgruppe einzubinden, werden Aufgaben wie Moderation der Sitzungen unter allen Beteiligten verteilt.