CO2 – Speicherung
heilsbringende Klimarettung oder Fortführung des fossilen Zeitalters?

Um das Ziel, die Erderwärmung nicht um mehr als 2° steigen zu lassen, werden neue Wege in der Energiebereitstellung gesucht. Auch das immer wieder neu diskutierte Abschalten von Atomkraftwerken lässt die Rufe nach anderen Strategien lauter werden. Für manche liegt diese Lösung in CCS (Carbon Capture and Storage).

CCS bedeutet die Abscheidung und unterirdische Speicherung von CO2. Das bei der Kohleverstromung anfallende CO2 wird hierbei nicht in die Atmosphäre geblasen, sondern soll in ausgedienten Salzstöcken oder porösen Gesteinsschichten gepresst und somit über Jahrhunderte gebunden sein. Soweit die Theorie!

Doch wird vielerorts dieses Thema heiß diskutiert. CCS – eine Technologie die noch in den Kinderschuhen steckt. Die Auswirkungen der Speicherung, aufgrund eines möglichen Austretens des CO2, sind weitestgehend unbekannt – eine geologische Zeitbombe mit unbekanntem Zeitzünder?

Längere Laufzeiten oder gar der Neubau von Kohlemeilern bremst den Ausbau von erneuerbaren Energien und verlangsamt den Weg in das regenerative Zeitalter – Stolpersteine für die Erneuerbaren?

CCS – doch nur eine Märchen der etablierten Energiewirtschaft um so weitermachen zu können wir bisher?

Die aktuelle Planung einer Pilotanlage in Besskow/Brandenburg zeigt, dass eine große Skepsis in der breiten Bevölkerung gegenüber der neuen Technologie besteht und der Widerstand dagegen wächst.

Im Projekt wollen wir uns mit den technischen Aspekten der CO2 Abscheidung und Einlagerung befassen, den aktuellen Stand der Forschung in Bezug auf mögliche Umweltauswirkungen/-risiken betrachten sowie politische und wirtschaftliche Argumente pro / contra CCS beleuchten.

Als Beispielprojekt könnten wir uns die aktuelle Planung der Pilotanlage in Beeskow anschauen, einen kleinen Film oder Radiobeitrag gestalten und vieles mehr…

Eure Ideen und euer Interesse ist gefragt, wir freuen uns auf euch.