Letztes Semester begann das Projekt zur Konzeptionierung eines Energielehrpfades an der TU. Die Idee war einerseits die globalen Energiekosten der TU zu senken und andererseits einen Lernenden/Lehrenden Ansatz damit zu verknüpfen. Es wurde sich zunächst theoretisch mit den Energiefressern an der TU und den Möglichkeiten des Energieeinsparens beschäftigt. Im zweiten Teil des vergangenen Semesters wurden die ersten Stationen des Lehrpfades entworfen, z.B. ….
Jetzt, im Folgeprojekt wird es darum gehen, das Projekt zu übernehmen und fortzuführen, wobei eigene Ideen gefragt sind. Ein paar der entworfenen Stationen wollen wir bauen: es gilt zu entscheiden welche und dann gilt’s den Bau zu organisieren.
Das Projekt läuft in Kooperation mit dem Umweltbeauftragten der TU und vielleicht auch in Abstimmung mit dem Energieseminar-Projekt “Ökologisierung der TU”.
C02-Abscheidung als Brücken- oder als Zukunftstechnologie? Co2-Abscheidung ein Lösungsweg aus der Klimafalle? Oder ein bloßes Festhalten an rückwärtsgewandte Kohle-Verstromung? Wie stehts mit den Technologien, den einschätzbaren Risiken? Im Laufe dieses Seminars werden wir uns eingehend mit den Argumenten sowohl der Befürworter als auch der Gegner dieser Technologie beschäftigen.
Dabei geht es bspw. darum, was überhaupt die Beweggründe hierfür sind, welche technologischen und geologischen Anforderungen sprechen für diese Technologie? Ist diese Technologie wirklich wirtschaftlich oder stellt sie nicht nur eine reine Verlagerung des Problems dar? » weiterlesen

Sofern erneuerbare Energien künftig weite Teile der Energieversorgung sichern sollen – was klimapolitisch notwendig erscheint – bedarf es einer umfassenden Ausbaustrategie, technisch wie politisch. Zur Zeit werden erneuerbare Energien einfach angeschlossen und durch das bestehende System abgepuffert. Dieses Vorgehen wird bei einem größer werdenen Anteil von Erneuerbaren Energie bald an seine Grenzen stoßen.
Politische Dimension
Durch ein Regionalisierung der Energieversorgung könnte ein notwendiges flexibleres System geschaffen werden. Aufgrund vielfältiger Widerstände in Politik und Wirtschaft ist dieses Vorhaben als ambitioniert zu betrachten, obwohl derartiges Versorgungsmodell auch eine Chance für regionale Entwicklungen, vor allem für kleine und mittelständische Betriebe bietet. » weiterlesen

In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit bereits ein geflügeltes Wort geworden ist und Klima- und Umweltschutz in der Öffent- lichkeit breit diskutiert werden hat betrieb- liches Umweltmanagement immer stärker an Bedeutung gewonnen. Auch immer mehr Universitäten entscheiden sich für die Einrichtung eines Umweltmanagements zur Koordinierung und Organisation ihrer Umweltschutzaktivitäten. Die TU Berlin hat 2001/02 das interne Arbeits- und Umweltschutzmanagementsystem (AUMS) eingeführt. Macht es die TU bereits zu einer umweltfreundlichen Universität? Warum zieht die TU ihr Umweltmanagementsystem einer externen Zertifizierung wie EMAS oder DIN ISO 14001 vor? Ist das AUMS anspruchsvoll genug oder ist eine externe Zertifizierung nicht doch erstrebenswerter? Wir wollen auch diskutieren, was alles möglich ist an einer öffentlichen Einrichtung wie einer Uni, um diese ökologischer zu gestalten. Wie ist die TU ökologisch aufgestellt, verbraucht sie zu viel Energie, wie kann der Abfall reduziert werden, und was sonst kann verbessert werden?
Die Tatsache, dass man mit Sonnenenergie kühlen kann, ist den meisten nicht bekannt. Insbesondere ist hiermit nicht nur gemeint, einen Kühlschrank mit Strom aus Photovoltaik-Anlagen zu betreiben.
Erzeugung und Speicherung…
In diesem praktischen Projekt werden wir uns zunächst mit verschiedenen technischen Möglichkeiten, Kälte mit Hilfe von Sonnenenergie zu gewinnen, auseinander setzen. Mit diesen neu erlernten Kenntnissen wollen wir gemeinsam einen vorhandenen solaren Kühlschrank funktionstüchtig machen und vermessen. Alle die Lust auf dieses Thema, Spass an selbständigem Lernen und gegenseitigem Vermitteln von Neuerlerntem, sowie Freude und Interesse an praktischer und handwerklicher Arbeit inklusive der notwendigen Planung haben, sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Besondere Vorkenntisse sind aber nicht notwendig.