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Willkommen beim Energieseminar

Das Energieseminar ist eine Arbeitsgruppe an der Technischen Universität, die Projekte für die Lehre anbietet, aber auch theoretische Kompetenz im Bereich interdisziplinärer Lehre aufbaut. Diese Seite bietet Information für Studierende (Lehre), und zukünftig auch didaktische Informationen für andere Projekte in der Lehre (Didaktik). Weitere Informationen über uns finden sich unter Energieseminar. Angesiedelt ist das Energieseminar am Fachgebiet für Maschinen- und Energie-anlagentechnik von Prof. Felix Ziegler.


Der Wandel unserer Energieversorgung hin zu klimafreundlicheren Alternativen erfordert eine neue Flexibilität der Stromversorgung. Ein Intelligentes Stromnetz soll helfen den Verbrauch besser mit vielfältigen – zum aktuellen Zeitpunkt vorhandenen - Energiequellen abzustimmen.

Intelligente Stromnetze (Smart Grid) als Lösung für die Energiewende? - Welche Chancen und Risiken beinhaltet das? Können und wollen wir als Gesellschaft mittels Smart Grid die Erneuerbaren Energien in unseren Alltag integrieren? - Dieser Frage will das Projekt Smart Grid in einer Umfrage und einem Selbstversuch nachgehen. Die Ergebnisse sowie weitere Informationen und Hinweise zum Thema Smart Grid werden Ende Februar im Internet präsentiert.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr an unserer Umfrage teilnehmt

http://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=31935

Der Brief an’s Präsidium, in dem der eklatante Stellenmangel an der Fakultät III bemängelt wird ist nun rausgegangen, zusammen mit euren zahlreichen Unterschriften; Vielen Dank dafür!

An das Präsidium der TU Berlin

Sehr geehrter Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach,

Sehr geehrter Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Huhnt,

In der Fakultät 3 gibt es für die Bachelorstudiengänge nur eine Zuweisung von 102 40-h-Tutor_innenstellen. Demgegenüber besteht ein Ist-Bedarf (gemessen an Teilnehmer_innenzahlen, nicht an den Zulassungzahlen) von 190,9 40-h-Stellen. Diese Zahl errechnet sich aus dem präsidialen Modell „Tutorenausstattungsplan (TAP)“ von 2008. Aufgrund dieser Mangelfinanzierung kann Lehre keinesfalls in angemessener Qualität für uns Studierende und in angemessenem Aufwand für Professor_innen und wissenschaftliche Mitarbeitende fortgeführt werden.

In den meisten Fachgebieten gibt es im allgemeinen zwei Optionen zum Umgang mit diesem Mangel:

  • Verringerung der Qualität der Lehre durch ein höheres Betreuungsverhältnis in Tutorien bzw. durch Reduktion der Praktikumsinhalte auf ein Minimum. Dies führt dazu, dass jetzige und zukünftige Studierende eine schlechtere Ausbildung erfahren und erfahren werden.

  • Reduktion der Tutoriums- oder Praktikumsplätze, sodass ein Teil der Studierenden Pflichtmodule nicht im vorgeschlagen Zeitraum (Studienverlaufsplan) belegen können. Dies führt zwangsläufig zu einer Verlängerung der Studienzeiten.

3 Beispiele (TWL, PUA,? ESEM)

Gemessen am Gesamtetat der Technischen Universität ist das Budget, welches für studentische Hilfskräfte aufgewendet wird, niedrig. Jedoch wirkt sich das aktuell viel zu geringe Budget äußerst gravierend auf die Lehre aus.

Uns ist die prekäre Finanzlage der Technischen Universität bewusst. Allerdings bietet eine am tatsächlichen Bedarf orientierte Ausstattung mit studentischen Hilfskräften, gemessen an den Mehrkosten, einen wesentlichen höheren Nutzen für Lehre und Ausbildung. Diese grundlegende Forderung der Studierenden beruft sich dabei nicht zuletzt auf Versprechen des Präsidenten studentische Interessen zu wahren.

Neben den Interessen bezüglich guter Lehre besteht auch die Notwendigkeit die Bedingungen für studentische Beschäftigte zu verbessern. Häufig müssen Fehlende Tutor_innen von verbleibenden, unzureichenden Arbeitskräften gestemmt werden. Die Folgen sind dabei in vielerlei Hinsicht unverhältnismäßig und unbedingt zu ändern.

Die in Nachverhandlungen erzielte „Pauschale Bereitstellung zusätzlicher Mittel für Tutorinnen und Tutoren“ beseitigt nur kurzfristig einige Mängel in der Tutor_innenausstattung der Fakultät 3, bei weitem aber nicht alle. Diese Mittelvergabe ist jedoch nicht im geringsten nachhaltig, da sie auf ein Jahr begrenzt ist. Ab April 2012 ist eine am Bedarf gemessene, 54 % zu geringe Ausstattung (vgl. FKR III vom 09.03.11 Beschluss 9.2) zu erwarten. Darin finden sich noch nicht die deutlich zunehmenden Immatrikulationszahlen wieder, die durch die doppelten Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrpflicht entstehen.

Es müssen längerfristig adäquate Mittel für die Tutor_innenaustattung zur Verfügung gestellt werden. Das ist aus unserer Sicht ein unumgänglicher Schritt um die sich für uns spürbar verschlechternde Situation der Lehre zu verbessern. Selbstverständlich darf das nicht zu Kürzungen bei der WiMi-Ausstattung oder der Berufung vakanter Fachgebiete führen.

Bachelorstudiengänge werden über die komplette Zeit von 6. Semestern mit Tutor_innen ausgestattet. In den Diplomstudiengängen wurde lediglich das Grundstudium (4. Semester) mit Tutor_innen ausgestattet. Diese Änderung macht sich im TAP 2011 massiv bemerkbar, da alle Studiengänge der Fakultät 3 inzwischen auf das Bachelor-Master-System umgestellt wurden, ohne dass eine entsprechende, am Mehrbedarf orientierte Erhöhung der Gesamtzuweisung erfolgt ist.

Wir fordern eine am tatsächlichen Bedarf (berechnet nach dem präsidialen Modell) orientierte Bereitstellung von Mitteln für die Tutor_innenausstattung an der Fakultät III und allen anderen Einrichtungen der TU.
Wir erwarten die Vorlage und Diskussion dieser Thematik im Akademischen Senat in der Sitzung am 26.10.2011

Studierende der TU-Berlin

Am Montag den 24. Oktober 2011 findet um 16Uhr im HFT-FT 101 die Vorstellung der neuen Projekte für das kommende Wintersemester statt.

Hier werden auch die Projektgruppen gebildet. Wenn du ein Projekt mitmachen willst, solltest du also versuchen auf jeden Fall da zu sein.

Die Projekte sind für Studierende aller Fachrichtungen offen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen vorbei zu kommen!

Das Skript zum Aktionstag ‘Alles dreht sich um Energie’ ist zum download frei verfügbar!

Skript zum Aktionstag ‘Alles dreht sich um Energie’ (März 2011)

Ihr findet es unter:
www.windrad-projekt.org/Bildungsmaterialien

Hier ist der Ablauf der einzelnen Stationen beschrieben, hinweise zu gebrauchten Materialien zu finden und überhaupt, nützliche Tipps wie so ein Aktionstag zum Thema Wind geplant und durchgeführt werden kann!

Wir freuen uns, wenn Euch das Skript bei euren eigenen Aktionen weiterhelfen kann!

Es gibt wieder fünf neue Projekte für das Wintersemester 2011/2012. Alle Termine, Räume und Beschreibungen findet ihr demnächst unter Lehre. Für weitere Fragen wendet Euch per e-Mail oder auch telefonisch bei uns im Büro. Wir freuen uns über Eure zahlreiche Teilnahme.

-> Link zu den neuen Projekten.

Das Kooperationsprojekt “Alles dreht sich um Energie”, das Studierende zusammen mit dem Energieseminar, dem Abenteuerspielplatz Waslala in Altglienicke und dem Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik initiiert haben, hat bei dem Bundeswettbewerb Energie für Ideen im Wissenschaftsjahr 2010 einen Preis gewonnen. Damit kann eine Klein-Windkraftanlage auf dem Abenteuerspielplatz aufgebaut werden und in Infotafeln und einem Eröffungsaktionstag Kindern das Thema Windkraft nahe gebracht werden.

Eine kleine Windkraftanlage auf dem Abenteuerspielplatz ist der Dreh- und
Angelpunkt eines weitreichenden Konzepts, Kindern, Jugendlichen und der weiteren Öffent-
lichkeit die Zukunftsthemen Energiebereitstellung, Energieverbrauch und Energieeffizienz nahezu-
bringen. Einerseits erzeugt die Anlage Strom für den Spielplatz, zum anderen vermitteln Info- und Aktionstafeln das Thema Windkraft an die jungen Nutzer_innen des Spielplatzes. Diese Installationen werden am 24. September mit einem Aktionstag für Kinder eröffnet.


Mehr Informationen über den Aktionstag vom 24.09.2010 unter:

www.windrad-projekt.org

Mehr Informationen über das Projekt:
http://www.energie-fuer-ideen.info/151.html
http://www.zukunft-der-energie.de/veranstaltungen/suchen.html

logo_unesco-projektFür den Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung ist das Energieseminar von der UNESCO als offizielles Dekadeprojekt ausgezeichnet worden. Wir freuen uns, dass unsere Engagement in der Lehre auf diese Weise wertgeschätzt wird.

Die Jury des Nationalkomitees der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ hat das Energieseminar als offizielles Dekade-Projekt für den Zeitraum 2008/2009 ausgewählt. Damit ist es eins der 58 Projekte sowie zwei Kommunen, welche in dieser Auswahlrunde die Auszeichnung erhalten haben. Hierbei spielte die gelungene Kombination der ausgewählten Themen und der verwendeten Lehrmethoden im Sinne der Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.
Das Energieseminar ist ein Projektseminar, das im Jahre 1980 von Studierenden als Alternative zu traditionellen Lehrveranstaltungen gegründet wurde. Derzeit ist es am Fachgebiet für Maschinen- und Energieanlagentechnik (bei Prof. Dr.-Ing. Ziegler, Institut für Energietechnik, Fakultät für Prozesswissenschaften) an der Tech-nischen Universität Berlin angesiedelt.
Es werden jedes Semester verschiedene Projekte zu den Themen Energie, Umwelt und Gesellschaft angeboten. Das Besondere ist, dass Studierende aus unterschiedlichen Fachrichtungen, in unterschiedlichen Semestern, in betreuten Kleingruppen zusammenarbeiten, in welchen sie die Inhalte und das methodische Vorgehen ihres Projekts selbst bestimmen.
Wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Energieseminars sehen diese Auszeichnung als Bestätigung unseres Lehrkonzeptes und sehen uns damit auf dem richtigen Weg bei der Umsetzung nachhaltiger und interdisziplinärer Projektlehre.